Papier, Stift und Freude

Vorwort

Zum Zeichnen benötigen du drei Dinge:

Papier, einen Bleistift und Lust an der Freude.

Und ich behaupte sogar, dass alle drei Utensilien bereits vorhanden sind.

Es gibt wohl keinen Haushalt, in dem kein Papier zur Verfügung steht. Selbst wenn du bisher noch nicht gezeichnet hast, hat doch wohl jeder zu zumindest einen Zettelblock oder ausgediente Briefumschläge als Notizblätter herumliegen. Zur Not wurde sicher auch schon ein Zeitungsrand missbraucht.

Oftmals musste zwar auch ein Kugelschreiber dafür her halten, aber du wirst sicher auch einen Bleistift dein Eigen nennen.

Du wirst dich fragen, was das alles mit einem Zeichenkurs zu tun haben soll. Nun dann möchte ich deine Aufmerksamkeit einmal auf ihre Kritzeleien beim telefonieren lenken.

Höre ich da Einwände? Diese Kritzeleien sind der Einstieg in ihre zeichnerische Laufbahn! Hast du diese Zeichnungen schon einmal bewusst angesehen? Studien haben ergeben, dass die Situationen während eines Telefonats, Einfluss auf jene Zeichnungen haben. Angenehme Gespräche führen zu weichen, leichten, figürlichen oder floralen Ergebnissen. Während unangenehme Dialoge meist harte, kantige und spitze Strukturen hervor bringen.

Das heißt aber auch, dass sich äußere Umstände direkt auf deine persönlichen Ergebnisse auswirken. Nutze daher die Zeit, vor dem eigentlichen Zeichnen, mit ein paar Lockerungsübungen. Wie, erfährst du in einem der nächsten Kapitel.

Fehlt zum Schluss, die Lust an der Freude. Aber die hast du ja bereits mitgebracht! Sonst könnte ich dich wohl kaum hier begrüßen!

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß und gutes Gelingen!

Tilo Rößler